Evangelische Fachhochschule Berlin

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EHB-Sommer-Theater-Fest

Festlich geschmückter Campus zum Sommerfest 2010. (Foto: M. Radloff)

Das EHB-Sommer-Theater-Fest findet seit 2007 an der Hochschule statt. Dahinter steckt die Idee, neben der wissenschaftsorientierten Veranstaltung ehb.forscht, ein hochschulweites Campus-Fest für alle Studierenden und Mitarbeitenden der EHB zu etablieren. Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist die Abschlusspräsentation des Studienschwerpunkt Theaterpädagogik, die seit 2009 dem EHB-Sommertheater-Fest seinen Namen gibt.

Weiterhin präsentieren Studierende und Lehrende verschiedene Projekte auf dem EHB-Sommermarkt vor dem E-Gebäude. Für das leibliche Wohl sorgen eine nachmittägliche Kaffeetafel sowie nach dem Theaterstück ein Grill- und Getränkestand. Am Abend wird das Johannisfeuer entzündet und zum traditionellen Sprungwettbewerb aufgerufen.

Das nächste EHB-Sommertheater-Fest findet am 12. Juni 2012 statt.

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Robert Norden
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EHB-Sommertheater-Fest

Raum F 109
Telefon (030) 845 82 458
Fax (030) 845 82 450
E-Mail norden@eh-berlin.de

 

Johannisfeuer

Es geht bergab! – Zumindest mit der Sonne. Darum wurde die Sommersonnenwende als „Lichtverstärkung“ gefeiert. Man entzündete Feuer, um die Sonne über die momentane Schwäche hinwegzuhelfen. Ein Fest – wahrscheinlich schon aus vorchristlicher Zeit. Christlich wurde der Brauch übernommen, um angesichts des abnehmenden Lichts auf das Neuwerden des Lichts mit der Geburt Christi zur Wintersonnwende hinzuweisen. Dazu passte auch der Ausspruch Johannes des Täufers bei der Taufe Jesu: „Er (Jesus Christus) muss wachsen, ich aber muss abnehmen“ (Joh 3,30).

Der 24. Juni – Geburtstag Johannes des Täufers – wurde zur Sommerweihnacht. Im Abnehmen des Lichts in der Natur sah man auch das menschliche Leben symbolisiert. Hoffnung gewann man im Blick auf die Geburt Jesu, als Licht der Welt. Man freute sich des Lebens, Streit war verboten und man versuchte durch Orakel schon einen Blick in Zukunft zu tun. Für diesen Tag galten strikte Vorschriften, dazu gehörten: „unziemliche“ Trinksitten, Unverheiratete tanzten bis zur Erschöpfung um das Feuer und Johanniskraut unter dem Kopfkissen brachte Glück in der Liebe. Der Sprung über das Feuer ist segenbringend, überwindet Unheil und reinigt von Krankheit. Wenn ein Paar sich beim Sprung nicht losließ, war die baldige Hochzeit gewiss.